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Bürgerinitiative
"Störwind" appelliert an die Elsdorfer, Bedenken
gegen den Bau von Windrädern im Rathaus vorzubringen.
Kölner
Stadtanzeiger von Dennis Vlaminck
21.03.2007
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Bürgerinitiative
appelliert an die Elsdorfer
Die
Gemeindeverwaltung ändert die Bebauungspläne für
die Windkraftgebiete und beteiligt die Bürger.
VON
DENNIS VLAMINCK
Elsdorf
- Die Bürgerinitiative "Störwind"
appelliert an die Elsdorfer, Bedenken gegen den Bau von
Windrädern in der Gemeinde im Rathaus vorzubringen. Derzeit
steht die Änderung von drei Bebauungsplänen für
Oberembt, Niederembt und Gut Ohndorf an, und noch bis zum 19.
April können die Elsdorfer im Rahmen der Bürgerbeteiligung
Einwände und Anregungen äußern.
Schutz
des Hamsters
"Uns
geht es um den Schutz der Menschen", sagt Werner Zavelberg,
einer der Sprecher der Bürgerinitiative. "Erneuerbare
Energien sind gut, aber sie müssen ohne Schaden für den
Menschen erzeugt werden." Es könne nicht sein, dass
Windräder bis auf wenige hundert Meter an Häuser
herangebaut werden könnten, dass aber beispielsweise ein
Feldhamster oder der Horst eines Rotmilans so große
Schutzabstände erfordern würden, dass kein Windrad bei
Niederembt oder Oberembt gebaut werden dürfte.
Mit
Flugblättern will die Bürgerinitiative vor allem in
Nieder- und Oberembt Bürger auf ihre Möglichkeiten
hinweisen. Zum Schutz der Anwohner solle die Gemeinde die
zulässigen Lärmwerte nicht aufweichen, Schutzabstände
zu Orten, Straßen und Wegen erhöhen sowie den Schutz
von Denkmälern stärker berücksichtigen. "Die
Änderung der Bebauungspläne sollte eine Verbesserung,
keine Verschlechterung für die Bürger sein", sagt
Daisy Bernstorff. Die Gemeinde habe ausreichend Möglichkeiten,
indem sie in ihren Bebauungspläne etwa Regelungen des
Windkrafterlasses aufnimmt. In einem Vordruck, den die
Bürgerinitiative verteilen will, brauchen Elsdorfer nur
Forderungen anzukreuzen, um ihn dann bei der Gemeinde abzugeben.
In dem Papier, das auch auf der Interseite von "Störwind"
herunterzuladen ist, werden beispielsweise Lärmschutz für
Altenheim und Kindergarten, Sicherheitsabstände wegen
Eiswurfgefahr und Schutz der Ortssilhouetten vor der
"Verspargelung mit immer mehr Windrädern"
angemahnt.
www.stoerwind.de
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